“Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” (Afrikanisches Sprichwort)
Zahl der Fachkräfte
Organisatiosstruktur
Die Leiterin ist zugleich auch Gruppenleiterin, wird in den Leitungsaufgaben unterstützt von der Stellvertreterin. Die Planung der pädagogischen Arbeit findet wöchentlich sowohl im Gesamtteam als auch im Gruppenteam statt.
Alter
Ab 6 Monate bis Einschulung.
Zahl der Plätze
Wir arbeiten vorwiegend in Stammgruppen (25 Kinder), damit wollen wir dem natürlichen Bedürfnis nach Geborgenheit und Zugehörigkeit entgegenkommen. Es hilft uns, die Kinder gezielter im Blick zu haben und ihre Entwicklung persönlich zu begleiten. Selbstverständlich können die Kinder einander in den Nachbargruppen besuchen oder eigene Spiel– und Arbeitsgruppen bilden. Gemeinsame Kindergartenaktionen gehören für uns selbstverständlich zum Jahreslauf dazu.
Frühstück und Vesper
Die Kinder bringen von zu Hause Obst, Brot, Joghurt und Ähnliches mit. Süßigkeiten sollen außer zu Geburtstagen nicht mitgebracht werden.
Die Kinder haben in einem gewissen zeitlichen Rahmen die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann sie Brotzeit machen möchten.
Zu Festen und anderen Gelegenheiten macht die Gruppe gemeinsam Brotzeit
Die täglichen Zeiten im Stuhlkreis (Kinderkonferenz :) sind uns sehr wichtig. Wir nutzen diese Zeit für viele Gemeinschaftserlebnisse die oftmals später in Kleingruppen vertieft werden.
Einen großen Stellenwert messen wir den gemeinsamen Festen und Feiern bei. Sei es Geburtstag feiern, gruppenübergreifend die Feste des Jahreskreises zu begehen, mit unseren Laternen quer durch die Siedlung zu laufen, unser großes Sommerfest oder oder... – unser Ziel ist immer, den Kindern auf der emotionalen Ebene etwas vom Sinn des Festes zu vermitteln und mit ihnen die Freude am Planen und Feiern zu erleben.
Soziales Lernen
Das soziale Lernen im Kindergarten beginnt – genau genommen – für das Kind mit der morgendlichen Ankunft im Kindergarten und endet, wenn es nach Hause geht. In der Zwischenzeit gibt es vielfältige Herausforderungen: Spielpartner finden oder sich abgrenzen, sich durchsetzen oder nachgeben, die eigenen Gefühle und die anderer wahrnehmen und angemessen damit umgehen, im Stuhlkreis sitzen und zuhören, warten bis man drankommt ...
Interkulturelles Lernen
Mittels Bilderbuchbetrachtungen und andere Medien kommen die Kinder mit fremden Kulturen in Kontakt. Aktuelle weltweite Geschehnisse werden gelegentlich in der Gesprächsrunde aufgenommen. Kinder aus Aussiedlerfamilien erzählen von sich und erleben es als Vorteil zweisprachig aufzuwachsen. Die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” hat uns geholfen den Blick über den eigenen “Tellerrand” zu werfen.
Kreativität
Kreativität bedeutet eigene Lösungen und neue Wege zu finden, um zum Ziel zu kommen. Die Kinder werden ermutigt nicht nur im Spiel und Gestalten, sondern auch in jeder anderern Situation ihrer Selbstwirksamkeit zu vertrauen.
Kommunikation
Die gesprochene Sprache ist nicht der einzige Weg der zwischenmenschlichen Kommunikation. Mimik, Gestik, Tonfall und Körpersprache drücken oft viele “Zwischentöne” aus die interpretiert und verstanden werden wollen. Sich dieser Mittel zu bedienen bedarf Erfahrung und Übung. Also viel Gelegenheit um auszuprobieren.
Musik
Bei uns wird viel gesungen und so manches Lied entwickelt sich zum Kindergartenhit. Eine ganze Anzahl dieser Hits haben wir zu unserem 10jährigen Jubiläum auf eine CD eingespielt – “10 Jahre und kein bisschen leise”.
Bewegung
Wir gewähren den Kindern größtmöglichen Bewegungsspielraum: Dazu nutzen wir jeglichen zur Verfügung stehenden Raum einschließlich unseren Garten und die nähere Umgebung.
Gestaltung und Kultur
Im jahreszeitlichen und kirchlichen Jahreslauf bringen wir den Kindern mittels Geschichten, Bildern und eigenen gestalterischen Tätigkeiten Bräuche und Traditionen unserer Kultur nahe.
Religion
Der Glaube an Gott ist in unseren Kindergartenalltag integriert. Dies drückt sich unter anderem aus:
In Zusammenarbeit mit unserer Kirchengemeinde gestalten wir in regelmäßigen Abständen einen Familiengottesdienst.
Sehr beliebt sind die Besuche unseres Pfarrers und seines kleinen Freundes Widu (Handpuppe). Pfarrer Nitz übernimmt zu bestimmten Festen die Vermittlung christlicher Themen z.B mittels Kettmaterial oder anderer kreativer Ideen.
Medien
Die unterschiedlichen Medien können deutlich machen, welch unterschiedliche Perspektiven ein und die selbe Situation haben können. Wir freuen uns besonders an dem Einsatz der digitalen Fotografie und der damit ermöglichten bildlichen Dokumentation z.B unserer Bauwerke oder Masken.
Spracherziehung
Spracherziehung geschieht wie vieles andere vor allem im Alltag. Unser Anliegen ist es, eine Atmosphäre der Annahme und Wertschätzung zu schaffen, und dadurch die Kinder zu motivieren, sich unbefangen sprachlich mitzuteilen.
Umwelt und Natur
Wir beobachten mit den Kindern aufmerksam die sich im Jahreskreislauf verändernde Natur. Dazu nutzen wir Lexika und andere Medien zum besseren Verständnis.
Besondere Aktionen:
Gesundheit
Was braucht mein Körper um fit zu sein ist jedes Jahr Thema in unseren Gruppen: gesunde Ernährung, genügend Bewegung an der frischen Luft, viel lachen ...
Sonstige
Beispiele für Aktionen während des Kindergartenjahres:
Architektur
Unser Kindergarten wurde 1990 gebaut. Das Gebäude strahlt aufgrund der Verwendung von sehr viel Holz (Parkettboden und sichtbare Balken) eine warme Atmosphäre aus.
Räumlichkeiten
Uns stehen zur Verfügung
Ausstattung
Die Materialien in den Gruppenräumen werden in offenen Regalen angeboten, so dass die Kinder jederzeit Zugang haben. Dabei setzen wir auf das Motto “weniger ist mehr”, wir bieten nicht zu viel gleichzeitig an, sondern tauschen regelmäßig Spiele und Puzzles etc. aus.
In der Auswahl der Spielmaterialien wurde von Anfang an auf hochwertige Qualität geachtet, so haben wir z.B. viele Spiele aus Holz. Unsere Ausstattung umfasst unter anderem:
Den Kindern steht dazu stets sogenanntes kostenloses Material zum Werken, Gestalten und Spielen zur Verfügung
Außenanlage
Unser Garten bietet mit Bäumen und Büschen die Schatten spenden, viele Rückzugsmöglichkeiten.
Ein Sandkasten, ein Klettergerüst, eine Rutsche sowie eine größere Wiese zum Fußball spielen, sorgen für gute Bewegungsmöglichkeiten.
Zudem bereichern ein Bob, ein Segelboot, eine große Baumwurzel und ein Weidentipi das Spielangebot.
Die Gartenspielsachen sind in einem Gartenhäuschen untergebracht.
Im Sommer 2006 wurde unser Garten grundlegend saniert und neue Spielgeräte angeschafft
Regelmäßig genutzte Spielflächen außerhalb
Ca. 5 Gehminuten entfernt gibt es einen öffentlichen Spielplatz, den wir gerne nutzen; im dahinter liegenden Wald gehen wir auf Entdeckungstour und im Winter Schlitten fahren.
Zwei weitere Spielplätze sind in leicht erreichbarer Nähe.
Die Krippe verfügt im Aussenbereich ueber eine Holzterasse, einen Innenhof mit separatem Eingang, sowie einem abgeschlossenen GArtenteil mit Spielgeraeten fuer die Juengsten.
Regelmäßige Besuchsorte