2   Über Uns

2.0  Unser Team

“Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht” (Afrikanisches Sprichwort)

Zahl der Fachkräfte

  • 1 Kindergartenleiterin
  • 3 Erzieherinnen
  • 4 Pädagogische Ergänzungskräfte
  • 2 Erzieherpraktikantinnen
  • Zeitweise “Helfer im freiwilligen sozialen Jahr”

Organisatiosstruktur

Die Leiterin ist zugleich auch Gruppenleiterin, wird in den Leitungsaufgaben unterstützt von der Stellvertreterin. Die Planung der pädagogischen Arbeit findet wöchentlich sowohl im Gesamtteam als auch im Gruppenteam statt.

 

2.1  Fortbildungsmaßnahmen

  • Schulfähigkeit
  • Früherkennung von Legasthenie
  • Konfliktbearbeitung unter Kindern
  • Händigkeit (rechts/links)
  • Teilleistungsstörungen
  • Umgang mit ADS Syndrom
  • Kinder seid Erfinder
  • Schreibkultur – praktisch, provokant, professionell
  • Spielen mit Musik
  • Umgang mit lebhaften Kindern
  • Teamsitzung – einmal anders
  • Hören – lauschen – lernen, sprachliche Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache
  • Gewaltprävention – Kinder stark machen
  • Hospitation in der Diagnose–Förderklasse des Förderzentrums Landsberg
  • Jungen verstehen lernen
  • Sprachförderung
  • Mathematische Bildung
  • Musikalische Früherziehung

 

2.2  Kinder

Alter

Ab 6 Monate bis Einschulung.

Zahl der Plätze

  • 75 Vormittags– bzw. Ganztagsplätze für Kinder ab knapp 3 Jahre
  • 12 Plätze in der Krippengruppe

2.3  Das Leben in der Gruppe

Wir arbeiten vorwiegend in Stammgruppen (25 Kinder), damit wollen wir dem natürlichen Bedürfnis nach Geborgenheit und Zugehörigkeit entgegenkommen. Es hilft uns, die Kinder gezielter im Blick zu haben und ihre Entwicklung persönlich zu begleiten. Selbstverständlich können die Kinder einander in den Nachbargruppen besuchen oder eigene Spiel– und Arbeitsgruppen bilden. Gemeinsame Kindergartenaktionen gehören für uns selbstverständlich zum Jahreslauf dazu.

2.4  Essen und Getränke

Frühstück und Vesper

Die Kinder bringen von zu Hause Obst, Brot, Joghurt und Ähnliches mit. Süßigkeiten sollen außer zu Geburtstagen nicht mitgebracht werden.

Die Kinder haben in einem gewissen zeitlichen Rahmen die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann sie Brotzeit machen möchten.

Zu Festen und anderen Gelegenheiten macht die Gruppe gemeinsam Brotzeit

2.5  Stuhlkreis, Kleingruppenarbeit

Die täglichen Zeiten im Stuhlkreis (Kinderkonferenz :) sind uns sehr wichtig. Wir nutzen diese Zeit für viele Gemeinschaftserlebnisse die oftmals später in Kleingruppen vertieft werden.

2.6  Feste und Feiern

Einen großen Stellenwert messen wir den gemeinsamen Festen und Feiern bei. Sei es Geburtstag feiern, gruppenübergreifend die Feste des Jahreskreises zu begehen, mit unseren Laternen quer durch die Siedlung zu laufen, unser großes Sommerfest oder oder... – unser Ziel ist immer, den Kindern auf der emotionalen Ebene etwas vom Sinn des Festes zu vermitteln und mit ihnen die Freude am Planen und Feiern zu erleben.

 

2.7  Pädagogische Aktivitäten

Soziales Lernen

Das soziale Lernen im Kindergarten beginnt – genau genommen – für das Kind mit der morgendlichen Ankunft im Kindergarten und endet, wenn es nach Hause geht. In der Zwischenzeit gibt es vielfältige Herausforderungen: Spielpartner finden oder sich abgrenzen, sich durchsetzen oder nachgeben, die eigenen Gefühle und die anderer wahrnehmen und angemessen damit umgehen, im Stuhlkreis sitzen und zuhören, warten bis man drankommt ...

Interkulturelles Lernen

Mittels Bilderbuchbetrachtungen und andere Medien kommen die Kinder mit fremden Kulturen in Kontakt. Aktuelle weltweite Geschehnisse werden gelegentlich in der Gesprächsrunde aufgenommen. Kinder aus Aussiedlerfamilien erzählen von sich und erleben es als Vorteil zweisprachig aufzuwachsen. Die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” hat uns geholfen den Blick über den eigenen “Tellerrand” zu werfen.

Kreativität

Kreativität bedeutet eigene Lösungen und neue Wege zu finden, um zum Ziel zu kommen. Die Kinder werden ermutigt nicht nur im Spiel und Gestalten, sondern auch in jeder anderern Situation ihrer Selbstwirksamkeit zu vertrauen.

Kommunikation

Die gesprochene Sprache ist nicht der einzige Weg der zwischenmenschlichen Kommunikation. Mimik, Gestik, Tonfall und Körpersprache drücken oft viele “Zwischentöne” aus die interpretiert und verstanden werden wollen. Sich dieser Mittel zu bedienen bedarf Erfahrung und Übung. Also viel Gelegenheit um auszuprobieren.

  • Kinderkonferenz
  • Kasperletheater
  • Handpuppenspiel
  • Rollenspiel
  • Nacherzählen von Bilderbüchern
  • Hörspielkassetten
  • Einsetzen eines “Erzählsteins”
  • erfinden und gestalten eigener Geschichten
  • Spiele !

Musik

Bei uns wird viel gesungen und so manches Lied entwickelt sich zum Kindergartenhit. Eine ganze Anzahl dieser Hits haben wir zu unserem 10jährigen Jubiläum auf eine CD eingespielt – “10 Jahre und kein bisschen leise”.

  • Einsatz von Orff–Instrumenten
  • Musikinstrumente herstellen
  • Erarbeiten von Klanggeschichten
  • Einsatz von Instrumenten, z. B. Gitarre und Flöte
  • Anhören der von Kindern mitgebrachten Tonträger u. a.
  • Kindergarteneltern stellen ihr Instrument vor

Bewegung

Wir gewähren den Kindern größtmöglichen Bewegungsspielraum: Dazu nutzen wir jeglichen zur Verfügung stehenden Raum einschließlich unseren Garten und die nähere Umgebung.

Gestaltung und Kultur

Im jahreszeitlichen und kirchlichen Jahreslauf bringen wir den Kindern mittels Geschichten, Bildern und eigenen gestalterischen Tätigkeiten Bräuche und Traditionen unserer Kultur nahe.

Religion

Der Glaube an Gott ist in unseren Kindergartenalltag integriert. Dies drückt sich unter anderem aus:

  • im wertschätzenden Umgang miteinander
  • im Gebet für Geburtstagskinder
  • Dankgebete
  • Gebet für kranke Kinder
  • Liedern
  • erzählen und spielen biblischer Geschichten

In Zusammenarbeit mit unserer Kirchengemeinde gestalten wir in regelmäßigen Abständen einen Familiengottesdienst.

Sehr beliebt sind die Besuche unseres Pfarrers und seines kleinen Freundes Widu (Handpuppe). Pfarrer Nitz übernimmt zu bestimmten Festen die Vermittlung christlicher Themen z.B mittels Kettmaterial oder anderer kreativer Ideen.

Medien

  • Bilderbuchbetrachtung
  • Lichtbildervorträge
  • Filme
  • selbständiger Umgang mit Kassettenrecorder
  • Fotobuch von der Gruppe erstellen
  • eigenes Bilderbuch gestalten
  • digitale Fotografie (Beamer)

Die unterschiedlichen Medien können deutlich machen, welch unterschiedliche Perspektiven ein und die selbe Situation haben können. Wir freuen uns besonders an dem Einsatz der digitalen Fotografie und der damit ermöglichten bildlichen Dokumentation z.B unserer Bauwerke oder Masken.

Spracherziehung

Spracherziehung geschieht wie vieles andere vor allem im Alltag. Unser Anliegen ist es, eine Atmosphäre der Annahme und Wertschätzung zu schaffen, und dadurch die Kinder zu motivieren, sich unbefangen sprachlich mitzuteilen.

  • Sprachspielen
  • Reimen
  • Fingerspielen
  • Rätsel
  • Rhythmische Lieder
  • Hüpf– und Klatschspiele
  • Vorlesen
  • Kreisspiele
  • erfinden eigener Geschichten
  • Fortsetzungsgeschichten
  • Sprachprogramm “Hören, lauschen, lernen” von Petra Küspert und Wolfgang Schneider

Umwelt und Natur

Wir beobachten mit den Kindern aufmerksam die sich im Jahreskreislauf verändernde Natur. Dazu nutzen wir Lexika und andere Medien zum besseren Verständnis.

Besondere Aktionen:

  • Säen und Pflanzen “Was braucht eine Pflanze zum Wachsen”
  • Kresse und andere Sprossen wachsen lassen
  • ökologischer Gemüseanbau
  • Kartoffeln klauben
  • Obst ernten
  • Experimente mit Wasser, Luft, Magnetismus und vieles mehr begeistern Kinder und Pädagogische Mitarbeiterinnen gleichermaßen.

Gesundheit

Was braucht mein Körper um fit zu sein ist jedes Jahr Thema in unseren Gruppen: gesunde Ernährung, genügend Bewegung an der frischen Luft, viel lachen ...

  • Nach vorheriger Absprache mit den Eltern bereiten wir mit den Kindern mehrmals im Jahr ein “gesundes” Frühstück zu.
  • Bewegungsbaustelle
  • Vorsichtsmaßnahmen und Regeln erörtern
  • zweckmäßige Kleidung
  • Aktion Seelöwe (zwei Mal im Jahr Zahnarztbesuch)
  • Ernährungslok (Thema: ausgewogene Ernährung)
  • Führung im Kreiskrankenhaus

Sonstige

Beispiele für Aktionen während des Kindergartenjahres:

  • Erntedankfeier
  • großer Martinsumzug mit Pferd, Lagerfeuer, Punsch und Martinsgänsen
  • Nikolausfeier
  • Waldweihnacht mit den Familien
  • Besuch der Polizei
  • Projekte Buchgestaltung: Schöpfung, “Das–bin–Ich–Buch”
  • Besuch des Kauferinger Wochenmarktes, Gemüsesuppe kochen
  • große Muttertagsfeiern in jeder Gruppe
  • Vater–Kind–Aktion
  • Ausflug und Übernachtung der Vorschulkinder im Kindergarten
  • Sommerfest
  • die Hundestaffel der “Johanniter Unfallhilfe” besucht uns
  • Schultüten basteln
  • Advenskranz binden
  • Planschtage im Garten
  • Kartoffelfeuer
  • Reise zu den Sternen als Faschingsthema (Weltraum)
  • Besuch der Schreinerei Zeit
  • Besuch im Seniorenstift
  • Ausflug mit dem Zug zum Wildpark
  • Gewaltprävention: “Geheimsache Igel”
  • Busfahrt ins Kindertheater München

 

2.8  Räumlichkeiten

Architektur

Unser Kindergarten wurde 1990 gebaut. Das Gebäude strahlt aufgrund der Verwendung von sehr viel Holz (Parkettboden und sichtbare Balken) eine warme Atmosphäre aus.

Räumlichkeiten

Uns stehen zur Verfügung

  • drei Gruppenräume je 50 qm und zusätzlich einer Galerie
  • zwei Intensivräume
  • zwei Schlafräume
  • Turnhalle mit Geräteräum
  • zwei Materialräume
  • Waschraum mit Toiletten und Dusche (wurde im Sommer 2007 saniert)
  • Personalraum
  • Büro
  • Teeküche
  • 2006 wurde unsere Einrichtung um einen Anbau für unsere Krippengruppe erweitert. Der Übergang zum Haupthaus wird "Sonnenoase" genannt und dient als Treffpunkt und Mehrzweckraum.
  • Krippengruppenraum
  • Krippenschlafraum
  • Büro der Krippe
  • Materialraum der Krippe
  • Wickelraum der Krippe
  • Kinderwagenraum der Krippe

Ausstattung

Die Materialien in den Gruppenräumen werden in offenen Regalen angeboten, so dass die Kinder jederzeit Zugang haben. Dabei setzen wir auf das Motto “weniger ist mehr”, wir bieten nicht zu viel gleichzeitig an, sondern tauschen regelmäßig Spiele und Puzzles etc. aus.

In der Auswahl der Spielmaterialien wurde von Anfang an auf hochwertige Qualität geachtet, so haben wir z.B. viele Spiele aus Holz. Unsere Ausstattung umfasst unter anderem:

  • Montesori–Material
  • Orff–Instrumentarium
  • Kett–Material
  • Kindercomputer
  • In der Turnhalle haben wir einen Rhytmikwagen, Sprossenwand, Kästen und Matten

Den Kindern steht dazu stets sogenanntes kostenloses Material zum Werken, Gestalten und Spielen zur Verfügung

Außenanlage

Unser Garten bietet mit Bäumen und Büschen die Schatten spenden, viele Rückzugsmöglichkeiten.

Ein Sandkasten, ein Klettergerüst, eine Rutsche sowie eine größere Wiese zum Fußball spielen, sorgen für gute Bewegungsmöglichkeiten.

Zudem bereichern ein Bob, ein Segelboot, eine große Baumwurzel und ein Weidentipi das Spielangebot.

Die Gartenspielsachen sind in einem Gartenhäuschen untergebracht.

Im Sommer 2006 wurde unser Garten grundlegend saniert und neue Spielgeräte angeschafft

Regelmäßig genutzte Spielflächen außerhalb

Ca. 5 Gehminuten entfernt gibt es einen öffentlichen Spielplatz, den wir gerne nutzen; im dahinter liegenden Wald gehen wir auf Entdeckungstour und im Winter Schlitten fahren.

Zwei weitere Spielplätze sind in leicht erreichbarer Nähe.

Die Krippe verfügt im Aussenbereich ueber eine Holzterasse, einen Innenhof mit separatem Eingang, sowie einem abgeschlossenen GArtenteil mit Spielgeraeten fuer die Juengsten.

Regelmäßige Besuchsorte

  • Handwerksbetriebe
  • Seniorenstift
  • Krankenhaus
  • Kindertheater oder Kino
  • Wochenmarkt
  • Kauferinger Feuerwehr
  • Zahnarztpraxis
  • Wildpark in Landsberg
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